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Basiswissen Planung und Durchführung

Türenausführungen

Oberflächen

Normen

BASISWISSEN

Türkomponenten

Technik

Wandanschlüsse

Wandanschlüsse

Eine wichtige Aufgabe ist der Einbau der Türen und Zargen in vor- handene Raumkonzepte, unabhängig davon, ob nun die Tür be- wusst als Gestaltungsmerkmal eingesetzt wird oder ob die Zarge mit der Wand eine Einheit bilden soll. Wir bieten Ihnen vielfältige und interessante Lösungen.

118 Wandanschlüsse

Basiswissen Wandanschlüsse Impressum technische Anforderungen Türausführungen Oberflächen Türkomponenten Normen

Hotelkompetenzzentrum, München

119

Qualitätsvorteile der Herholz-Zarge

Verdeckte Verstellschrauben der Bandaufnahmen Die Verstellmöglichkeit der Bandaufnahme befin - det sich hinter dem Dämpfungsprofil. Formschöne Design - Kanten Herholz - Designkante (geschützt) mit einem 2 mm Radius spiegelt den aktuellen Einrichtungst- rend wieder. Schließbleche Erhöhte Ausrisssicherheit durch 6-fach Ver- schraubung; Nachträglicher Austausch möglich.

Hobelnase Für Anpassung am Fliesenspiegel bzw. als Belüftungsfunktion bei Niedrigenergiehäusern. Wandstärkenanpassung -3/+17 mm Für durchgehende Wandstärken-Maßkette von 80 bis 325 mm und erforderlichen Ausgleich von Wandunebenheiten.

Stabilität der Herholz Zarge Geringe Verzugsanfälligkeit durch 22 mm Span-Futterplatte. Patentierte GMF-Verbindung Perfekte Montageergebnisse der Gehrung durch die patentierte GMF-Verbindung mit kraft- schlüssiger Verschraubung. Dämpfungsprofile 14 mm 14 mm breite Dämpfungsprofile gewährleisten ein sattes Schließen der Tür und einen geringen Lichteinfall in dunkle Räume.

Stabile Bandtaschen und wartungsfreie Bänder

Stabile Bandtaschen tragen Glas- und Wohnungs- eingangstüren ohne Umrüstung; Langlebigkeit der Bandsysteme durch wartungsfreie Bänder gewährleistet.

Verdeckte Verstellschrauben der Bandaufnahmen

Hobelnase

Stabilität der Herholz Zarge

22 mm

Wandstärkenanpassung -3/+17 mm

Formschöne Design - Kanten

Patentierte GMF-Verbindung

Stabile Bandtaschen und wartungsfreie Bänder

Dämpfungsprofile 14 mm

Schließbleche

120 Wandanschlüsse

121

Holzumfassungszargen

Allgemeines Sämtliche Zargen werden in der Regel mit bereits montierten Beschlägen ausgeliefert. Somit sind Bandaufnahmen, Schließbleche mit erhöhter Ausrisssicherheit und weitere Zusatzoptionen bereits montiert.

Bodenluft Bei Herholz-Türelementen entsteht eine Bodenluft von ca. 4 mm. Aufgrund baulicher Gegebenheiten kann allerdings ein Einkürzen der Zarge erforder- lich sein. Bei wischbaren Fußbodenbelägen emp - fiehlt es sich, die Zarge mit Hilfe von Distanzstrei - fen höher einzubauen und dauerelastisch zum Schutz gegen Wischwasser zu versiegeln. Somit entsteht eine akzeptable Bodenluft von 7 mm. Dämpfungsprofil Bei Türen ohne technische Anforderung erfüllt das Dämpfungsprofil lediglich Dämpfungsfunk - tionen. Dichtungsprofil Das Dichtungsprofil wird bei technischen Türen verwendet, die technische Anforderungen erfül- len müssen.

Holzumfassungszarge

Serienfertigung gefälzt - Bekleidungsbreiten 50 mm - Patentierte GmF-Verbindung mit durchgehenden Gewindeschrauben, - Verstellbarkeit von -3/+17 mm, - Wandstärke 80 – 325 mm Einzelanfertigung - Bekleidungsbreite wahlweise 50, 62,5, 75, 95 mm - Vollgehrungsverbindung mit durchgehenden Gewindeschrauben, - Verstellbarkeit von -3/+17 mm, - Wandstärke 80 –435 mm

Oberflächenausführung: - Furnier, - HPL, - Hochglanz,

- Decora (CPL), - Herdorit (Folie)

Holzzarge (HUZ-M), eckige Kante, 50 mm

Fachbegriffe der Holzzarge

50

Bandgegenseite (BGS)

50

Holzzarge Einzelanfertigung, eckige Kante, stumpf, 50 mm

50

50

50

50

Legende:

Schlüssel- Bezeichnung Zargenvariante

Benennung Zargenvariante

Stahl-Umfassungs-Zarge

SUZ

Stahl-Umfassungs-Zarge – Typ W Stahl-Umfassungs-Zarge – Typ Z

SUZ-Typ W SUZ-Typ Z

Stahl-Eck-Zarge Stahl-Block-Zarge

SEZ SBZ HUZ HSZ HFZ

HERHOLZ-Universal-Zarge HERHOLZ-Sonder-Zarge

HERHOLZ-F-Zarge

HERHOLZ-F-Zarge-Montageblock HERHOLZ-F-Zarge-Montageblock Schattennut-Aluminum-Profil

HFZ-MB

HFZ-MBA

HERHOLZ-Block-Rahmen

HBR

HERHOLZ-Block-Rahmen (T90) HERHOLZ-Faltstock-Rahmen

HBR (T90)

HFR HBL

HERHOLZ-Blend-Rahmen

Nomenklatur: Durch Kombination der Begriffe Zargenvariante / Falzausführung ergibt sich die Gesamtbenennung. Benennung Wandbauteil Schlüsselbezeichnung Wandbauteil Massivwand M Leichtbauwand L

Übersichtsmatrix 122 Wandanschlüsse

Beispiel: HERHOLZ-Sonder-Zarge-Massivwand = HSZ-M

Basiswissen Wandanschlüsse Impressum technische Anforderungen Türausführungen Oberflächen Türkomponenten Normen

Holzumfassungszarge Serienfertigung - Bekleidungsbreiten 50 mm - Patentierte GmF-Verbindung mit durchgehenden Gewindeschrauben, - Verstellbarkeit von - 3/+17 mm (stumpf -7/+13 mm), - Wandstärke 80 – 325 mm

Holzumfassungszarge Serienfertigung - Bekleidungsbreiten 62,5 mm - Patentierte GmF-Verbindung mit durchgehenden Gewindeschrauben, - Verstellbarkeit von - 3/+17 mm, - Wandstärke 80 – 325 mm

Holzumfassungszarge Serienfertigung

- Bekleidungsbreiten 75 bzw. 80 mm - Patentierte GmF-Verbindung mit durchgehenden Gewindeschrauben, - Verstellbarkeit von - 3/+17 mm, - Wandstärke 80 – 325 mm - Bekleidungsbreite 95 mm - Oberfläche Decora Brillant Weiß - Klammerschnellverbindung

- Verstellbereich + 20 mm - Wandstärken 80 - 325 mm

Holzzarge (HUZ), Rundkante, 50 mm

Holzzarge (HUZ), Rundkante, 62,5 mm Premium

Holzzarge (HUZ), SR-Kante, gefälzt, 80 mm

80

50

62,5

80

62,5

50

Holzzarge (HUZ), SR-Kante, gefälzt, 50 mm

Holzzarge (HUZ), SR-Kante, gefälzt, 75 mm

Holzzarge (HUZ), SR-Kante, gefälzt, 62,5 mm

75 Holzumfassungszarge HUZ Querschnitt

Holzumfassungszarge HUZ Querschnitt 50

Holzumfassungszarge HUZ Querschnitt 62,5

1- g. Pendeltürelement

1- g. Pendeltürelement

1- g. Pendeltürelement

Benennung:

Benennung:

Benennung:

75

62,5

50

Holzzarge (HUZ), Rundkante, stumpf 50 mm

Holzzarge (HUZ), Profilkante, 62,5 mm

Holzzarge (HUZ), SR-Kante, gefälzt, 95 mm (nur in Decora Brillant Weiß)

Holzumfassungszarge HUZ Querschnitt 62,5

Holzumfassungszarge HUZ Querschnitt 95

Holzumfassungszarge HUZ Querschnitt 50

1- g. Pendeltürelement

1- g. Pendeltürelement

1- g. Pendeltürelement

Benennung:

Benennung:

Benennung:

50

62,5

95

123

Querschnitt

Holzzargen

Dehnungsfugenzarge - Auf Gehrung gearbeitet, mit allen Bohrungen und Verbindungsbeschlägen, - Verstellbarkeit von - 3/+17 mm inkl. Mittelfuge, - Bekleidungsbreiten 50 mm wahlweise 62,5 mm, 75,0 mm, 95,0 mm, - Wandstärke 436 – 880 mm.

Holzumfassungszarge Serienfertigung - Oberfläche weiß

Technik Holzumfassungszarge - 3-teilige Zarge - Auf Gehrung gearbeitet, mit allen Bohrungen und Verbindungsbeschlägen, - Verstellbarkeit von - 3/+17 mm (ab WS = 120 mm), - Bekleidungsbreiten 50 mm, - Wahlweise 62,5mm, 75,0 mm, 95,0 mm, - Wandstärke 60 – 435 mm.

- Bekleidungsbreite 75 mm - Klammerschnellverbindung - Verstellbereich - 3/+17 mm - Wandstärke 80 - 325 mm

Linear-Zarge, 75 mm

Holzumfassungszarge, HSZ-M (technische Türen)

Dehnungsfugenzarge, HSZ-M

75

Holzumfassungszarge HUZ Querschnitt

1- g. Pendeltürelement

Benennung:

Übersichtsmatrix 124 Wandanschlüsse

Basiswissen Wandanschlüsse Impressum technische Anforderungen Türausführungen Oberflächen Türkomponenten Normen

Holzumfassungszarge Typ F - Auf Gehrung gearbeitet, mit allen Bohrungen

Holzblockzarge Typ F mit Montageblock (ohne Schattennut) - Auf Gehrung gearbeitet, mit allen Bohrungen und Verbindungsbeschlägen, - Bekleidung 15 x 50 / 65 mm, - Zierbekleidung futterbündig, - Montageblock für wandbündigen Einbau.

PIUR-F-Design Holzblockzarge Typ F (mit Schattennut) - Auf Gehrung gearbeitet, mit allen Bohrungen und Verbindungsbeschlägen, - Bekleidung 15 x 35 / 50 mm, - Bekleidung 15 x 50 / 65 mm bei Einsatz von verdeckt liegenden Bändern (DX), - Zierbekleidung futterbündig, - Montageblock für wandbündigen Einbau, - Beidseitig eingenutetes Alu-Profil E6 / EV 1 eloxiert, zur Ausbildung einer umlaufenden Schattennut (10 oder 15 mm).

und Verbindungsbeschlägen, - Bekleidung 15 x 50 / 65 mm, - Zierbekleidung futterbündig.

Holzblockzarge Typ F mit Montageblock (ohne Schattennut), HFZ-MB-M

PIUR-F-Design Holzblockzarge Typ F mit Monta- geblock und Schattennut (Alu-Profil), HFZ-MBA-M

Holzumfassungszarge Typ F, HFZ-M

15 15

15 15 15 15 15 15 15 15

35 35

15 15

35 35

125

Holzzargen / Block- und Faltstockrahmen

PIUR U-Design (Tapetentür) - Ausführung drücken oder ziehen - Aluminium Zarge, grundiert

PIUR B-DESIGN (beidseitig Flächenbündig) Faltstockrahmen - Profilquerschnitt 59 / 45 x 54 mm - vorgesehen zur Montage in die Leibung

Faltstockrahmen Der Faltstockrahmen ist eine Zargenkonstruktion mit Oberflächenbeschichtung, angepasst an die jeweilige Türblattoberfläche. Die Kantenaus- führung ist eckig. Faltstockrahmen - Profilquerschnitt 59 / 45 x 72 mm, - vorgesehen zur Montage in die Leibung.

inkl. Montageschutzwinkel aus Kunststoff - auf Gehrung geschnitten inkl. Schnellmon - tageeckverbinder Montagebretter (vorgebohrt) mit Befestigungsschrauben vorgerichtet, für Bänder Tectus 340 3D, Schließblechfräsung für Edelstahl-Schließblech für Magnetschloss

59

54

45

PIUR-U-Design, ziehen

PIUR-B-Design

Faltstockrahmen, HFR-M

59

59

59

54

72 72 72 72 72

72 72 72 72 72

45

59

45

45

72 72 72 54

45

89

89

59

59

PIUR-U-Design, drücken

72 72 72 72

72 72 72 72

59

45

75

75

45

89

89

119

45

119

89

75

75

105

105

164

164

119

119

75

119

150

150

105

105

214

214

164

164

126 Wandanschlüsse

105

59

59

54

72 72 72 72 72 54 72 72 72 72 72

72 72 72 72 72

45

59

45

45

Basiswissen Wandanschlüsse Impressum technische Anforderungen Türausführungen Oberflächen Türkomponenten Normen 75 8 75 8 200 21

Faltstockrahmen - Profilquerschnitt 89 / 75 x 72 mm, - vorgesehen zur Montage in die Leibung.

Faltstockrahmen - Profilquerschnitt 119 / 105 x 72 mm, - vorgesehen zur Montage in die Leibung

45 Faltstockrahmen - Profilquerschnitt 164 / 150 x 72 mm, - vorgesehen zur Montage in die Leibung.

59

59

89

89

72 72 72 72 72 72 72 72 72 72 54

72 72 72 72 72

59

59

45

45

75

75

45

89

89

89

45

59

119

119

72 72 72

72 72 72 72 72 72 72 72 72 54

59

59

89

59

75

75

75

45

105

105

72 72 72 72 72

Faltstockrahmen, HFR-M

Faltstockrahmen, HFR-M

Faltstockrahmen, HFR-M

45

89

119

45 164

119

164

89

119

45

75

57

72 72 72

89

89

59

59

119

75

105

75

150

150

105

105

72 72 72 72

164

164

164

119

214

75 214

45

119

75

45

105

72 72 72 72 72

89

89

119

164

119

150

150

150

105

200

200

105

214

214

164

164

75

75

150

105

105

72

164

164

214

119

119

150

200

200

150

214

214

150

150

200

105

105

72

72

214

214

164

164

200

200

150

150

200

200

127

Holzzargen / Block- und Faltstockrahmen

57

72 72 72 72 72 72 72 72 72

72 72 72

59

59

75

75

75

Blockrahmen Blockrahmen bestehen aus einem Massivholz, die Kantenausführung ist leicht gerundet. Blockrahmen - Profilquerschnitt 60 / 45 x 70 mm, - Vorgesehen zur Montage in die Leibung. Blockrahmen mit Leibungsverkleidung - Profilquerschnitt 60 / 45 x 70 mm, - Vorgesehen zur Montage in die Leibung. Blockrahmen - Profilquerschnitt 75 / 45 x 90 mm, - Vorgesehen zur Montage in die Leibung.

Faltstockrahmen - Profilquerschnitt 214 / 200 x 72 mm, - vorgesehen zur Montage in die Leibung

45 Faltstockrahmen mit Leibungsverkleidung - vorgesehen zur Montage in die Leibung. Faltstockrahmen mit Montageblock inkl. Schattennut (Alu-Profil) sowie Leibungsver - kleidung (Optik F-Zarge) 89 (hier: Türblattdicke 50 mm, stumpf mit Zusatzfalz, Türblatt mit Blockrahmen beidseitig flächenbün - dig, in die Leibung öffnend) 105 119

72 72 72 72 72 60

119

45

119

72 72 72 72 72

89

89

105

105

164

164

164

75

75

75

119

119

119

150

150

150

Faltstockrahmen, HFR-M Faltstockrahmen

Faltstockrahmen, HFR-M

Blockrahmen, HBR-M lockrahmen

Blockrahmen

Faltstockrahmen

214

214

214

59

60

75

73

105

105

105

70

72

72

72

90

90

45

45

164

164

164

200

200

45

45

200

150

150

150

Faltstockrahmen mit Leibungsverkleidung (wandbündig), HFR-M

Blockrahmen mit Leibungsverkleidung, HBR-M

59

59

214

214 60

214

60

60

72

70

70

200

70

70

200

70

200

70

45

45

45

45

45

45

Faltstockrahmen mit Montageblock inkl. Schattennut (Alu-Profil) sowie Leibungsverkleidung (Optik F-Zarge), HFR-M

Blockrahmen, HBR-M lockrahmen

Faltstockrahmen

15

74

75

73

54

30

90

90

45

45

15 30

128 Wandanschlüsse

Faltstockrahmen in Blendrahmenmontage - Profilquerschnitt, gefälzt 89 / 75 x 57 mm, - Profilquerschnitt, stumpf 89 / 75 x 72 mm, - Montage auf der Wand

Faltstockrahmen in Blendrahmenmontage - Profilquerschnitt 119 / 105 x 72 mm, - Montage auf der Wand

Faltstockrahmen in Blendrahmenmontage - Profilquerschnitt 164 / 150 x 72 mm, - Montage auf der Wand

89

89

89

57

72 72 72

59

75

75

75

72 72 72 72 72

89

89

119

119

119

45

57

72 72 72

72 72 72 72 72

89

59

89

89

75

105 Faltstockrahmen in Blendrahmenmontage, HFR-M

75 Faltstockrahmen in Blendrahmenmontage, HFR-M

105 Faltstockrahmen in Blendrahmenmontage, HFR-M

105

72 72 72 72 72

119

119

89

164

164

164

45

75

75

5

57

72 72 72 72 72

89

89

89

119

119

119

75

150

150

105

105

150

57

164

164

75

119

214

214

214

75

75

105

105

105

72

72

72 72 72 72 72

119

119

89

89

164

119

164

164

150

150

200

200

105

200

57

72 72

214

214

164

75

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75

105

105

150

150

105

72

72

164

164

164

119

119

214

214

214

150

200

200

72

72 72

214

150

150

150

200

105

105

200

200

72

214

214

214

164

164

200

72

72

129

150

150

200

200

200

89

57

75 Faltstockrahmen in Blendrahmenmontage - Profilquerschnitt 214 / 200 x 72 mm, - Montage auf der Wand

89 Blockrahmen in Blendrahmenmontage mit sichtbarer Verschraubung - Profilquerschnitt 90 / 75 x 70 mm, - verdübelt und verleimt. Blockrahmen in Blendrahmenmontage mit unsichtbarer Befestigung - Profilquerschnitt 85 / 70 x 70 mm, - verdübelt und verleimt. Blendrahmen mit sichtbarer Verschraubung - Profilquerschnitt 79 / 65 x 46 mm, - verdübelt und verleimt.

2-teiliger Blockrahmen mit Montageblock und Schattennute - 95 / 80 x 70 mm.

Detail Wandanschluß oben

70

50

119

10

20

25 55

80

95

72 72 72 72 72 72

89

105

57

ca.50

164

75

75

119

119

Blockrahmen in Blendrahmenmontage mit sichtbarer Verschraubung, HBR-M

150

Detail Wandanschluß seitlich

Blendrahmen, HFR-M

2-teiliger Blockrahmen, HBR-M

72 72

95

214

105

105

20

70

50

90 90

72

25

55

164

164

70 70

80

200

75 75

10

150 Blockrahmen in Blendrahmenmontage mit unsichtbarer Befestigung, HBR-M

150

214

214

85 85

72

70 70

70 70

200

200

Blendrahmen, HBL-M

79

46

70

65

75

130 Wandanschlüsse

Basiswissen Wandanschlüsse Impressum technische Anforderungen Türausführungen Oberflächen Türkomponenten Normen

131

Stahlzargen

Oberfläche Standard verzinkt und grundiert, wahlweise Pul- verbeschichtung (RAL und Sonderfarbtöne) oder als Edelstahlzarge in V2A- oder V4A-Qualität. Materialdicke Herholz-Stahlzargen sind standardmäßig ausge- legt auf eine Materialdicke von 1,5 mm. Optional erhältlich mit einer Materialdicke von 2,0 mm.

Sickenkante / Putzwinkelkante Herholz-Stahlzargen haben eine Standardsicken- kante von 10 mm. Optional kann diese bis auf 25 mm erhöht werden. Spiegelbreite Neben den Standardspiegelbreiten der jeweiligen Ausführungsvariante besteht die Möglichkeit, die Spiegelbreite auf bis zu 100 mm zu erhöhen. Bodeneinstand Auf Wunsch können Zargen mit oder ohne Bodeneinstand (30 mm) geliefert werden.

Stahlumfassungszarge für Massivbauweise - 1-teilig (Zarge verschweißt), - Blechstärke 1,5 mm, - Bodeneinstand 30 mm, - Sickenkante 10 mm, - Zargenspiegel 30 / 30 mm.

Fachbegriffe der Stahlzarge

Stahlumfassungszarge, SUZ-M

30

30

30

30

30

30

30

30

Übersichtsmatrix 132 Wandanschlüsse

Basiswissen Wandanschlüsse Impressum technische Anforderungen Türausführungen Oberflächen Türkomponenten Normen

Stahleckzarge - 1-teilig (Zarge verschweißt), - Blechstärke 1,5 mm, - Bodeneinstand 30 mm, - Sickenkante 10 mm, - Zargenspiegel 30 / 17 mm.

Stahlblockzarge - (Sonderwandöffnung beachten), - 1-teilig (Zarge verschweißt),

Stahlumfassungszarge mit beidseitiger Schattennut - 1-teilig (Zarge verschweißt), - Blechstärke 1,5 mm, - Bodeneinstand 30 mm, - Schattennut Bandseite 15 x 10 mm (Breite x Tiefe), - Schattennut Bandgegenseite 15 x 10 mm (Breite x Tiefe), - Zargenspiegel 30 / 18 mm.

- Blechstärke 1,5 mm, - ohne Bodeneinstand, - Sickenkante 10 mm, - Zargenspiegel 30 / 45 mm, - wahlweise mit Zargenspiegel 60 / 75 mm.

Stahlumfassungszarge mit beidseitiger Schattennut, SUZ-M

Stahleckzarge, SEZ-M

Stahlblockzarge, SBZ-M

18 18

45 45

17

17

30

30

30 30

30

45 45

18

17

17

30

30

30

30 30

133

Stahlzargen

Stahlblockzarge mit beidseitiger Schattennut (mit Spiegelverbreiterung) - 1-teilig (Zarge verschweißt), - Blechstärke 1,5 mm, - Bodeneinstand 30 mm, - Schattennut Bandseite 15 x 10 mm (Breite x Tiefe), - Schattennut Bandgegenseite 15 x 10 mm (Breite x Tiefe), - Zargenspiegel 30 / 45 mm.

Stahlblockzarge mit Zierfalz - 1-teilig (Zarge verschweißt), - Blechstärke 1,5 mm, - Bodeneinstand 30 mm, - Sickenkante 10 mm, - Zargenspiegel 30 / 30 mm.

Stahlzarge als 2-schalige Zarge Typ W - 2-teilig,

- Blechstärke 1,5 mm, - ohne Bodeneinstand, - Sickenkante 15 mm, - Zargenspiegel 40 / 50 mm,

- Wandstärkenausgleich - 5 / +16 mm, - geeignet zum nachträglichen Einbau.

Stahlzarge als 2-schalige Zarge Typ W SUZ-Typ W-M

Stahlblockzarge mit beidseitiger Schattennut, SBZ-M

Stahlblockzarge mit Zierfalz, SBZ-M

45 45

50

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30 30

30 30

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40

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30 30

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50

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30 30

30 30

40

134 Wandanschlüsse

Basiswissen Wandanschlüsse Impressum technische Anforderungen Türausführungen Oberflächen Türkomponenten Normen

Stahlzarge als 2-schalige Zarge Typ Z - 2-teilig,

Stahlzarge als Dehnungsfugenzarge - Blechstärke 1,5 mm, - ohne Bodeneinstand, - Sickenkante 10 mm, - Zargenspiegel 30 / 30 mm.

Turnhallenzarge Je nach Anforderungen können Blechstärken und weitere Details individuell bestimmt werden.

- Blechstärke 1,5 mm, - ohne Bodeneinstand, - Sickenkante 15 mm,

- Zargenspiegel 40 / 55 mm bzw. 30/45, - geeignet zum nachträglichen Einbau.

Stahlzarge als Dehnungsfugenzarge SUZ-M

Stahlzarge als 2-schalige Zarge Typ Z SUZ-Typ Z-M

Turnhallenzarge, STHZ-M

30

30

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55

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15

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135

Stahlzargen

Variantenbeispiele Leichtbauweise Stahlumfassungszarge - 1-teilig (Zarge verschweißt),

Stahlumfassungszarge mit beidseitiger Schattennut - 1-teilig (Zarge verschweißt), - Blechstärke 1,5 mm, - ohne Bodeneinstand, - Schattennut Bandseite 15 x 12,5 mm (Breite x Tiefe), - Schattennut Bandgegenseite 15 x 12,5 mm (Breite x Tiefe), - Zargenspiegel 30 / 45 mm, - für wandbegleitenden Einbau.

Stahlumfassungszarge mit Zierfalz - 1-teilig (Zarge verschweißt), - Blechstärke 1,5 mm, - ohne Bodeneinstand, - Zargenspiegel 30 / 30 mm, - für wandbegleitenden Einbau.

- Blechstärke 1,5 mm, - ohne Bodeneinstand, - Sickenkante 10 mm, - Zargenspiegel 30 / 45 mm, - für wandbegleitenden Einbau.

Stahlumfassungszarge mit beidseitiger Schattennut, SUZ-L

Stahlumfassungszarge, SUZ-L

Stahlumfassungszarge mit Zierfalz, SUZ-L

15

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12,5

12,5

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12,5

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30

30

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136 Wandanschlüsse

Basiswissen Wandanschlüsse Impressum technische Anforderungen Türausführungen Oberflächen Türkomponenten Normen

Stahlzarge als 2-schalige Zarge Typ W - 2-teilig, - Blechstärke 1,5 mm, - ohne Bodeneinstand, - Sickenkante 15 mm, - Zargenspiegel 40 / 50 mm,

Stahlzarge als 2-schalige Zarge Typ Z - 2-teilig,

- Blechstärke 1,5 mm, - ohne Bodeneinstand, - Sickenkante 15 mm, - Zargenspiegel 40 / 55 mm bzw. 30 / 45 mm, - geeignet zum nachträglichen Einbau.

- Wandstärkenausgleich - 5 / +15 mm, - geeignet zum nachträglichen Einbau.

55

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Stahlzarge als 2-schalige Zarge Typ W, SUZ-Typ W-L

Stahlzarge als 2-schalige Zarge Typ Z, SUZ-Typ Z-L

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137

Montageanleitung Serienzarge HUZ / Teil 1

Hinweise und Praxistipps für die Montage

Die Verwendung von Fertigtürelementen hat die bisher recht aufwändige und komplizierte Herstellung und Montage von herkömmlichen Türen erheblich vereinfacht. Die Elemente bestehen aus einem einbaufertigen Türfutter mit Bekleidung und dem einhängefertigen Türblatt. Das Futter und die Bekleidungen werden aus Einzelteilen mit Hilfe des mitgelieferten Zube- hörs zusammengebaut und in die Maueröffnung eingesetzt. Das Türblatt wird eingehängt und fer - tig ist die neue Wohnungstür. Gerade die Zarge besticht dabei durch ihre einfache Montage, wie die nachfolgenden Montageschritte zeigen:

Pflegehinweise für Türblatt und Zarge:

Die Fertigzarge ist ein hochwertiges Bauelement, dessen Funktion dauerhaft erhalten bleibt, wenn Sie neben der Montageanleitung folgende Hin- weise beachten: - Die Produktion unserer hochwertigen Fertig- zargen unterliegt bis zur Endverpackung einer strengen Qualitätskontrolle. Beschädigungen (z.B. Transportschäden) sind sofort zu reklamie - ren. Beanstandungen nach der Montage können grundsätzlich nicht berücksichtigt werden! - P rüfen Sie vor Montagebeginn unbedingt die Baufeuchte. Kein Türelement im nassen Bau montieren! Bei +15°C bis +20°C darf die relative Luftfeuchtigkeit 60% nicht überschreiten. - K ontrollieren Sie vor dem Einbau auch die Rohbaumaße der Wandöffnung, ggf. muss die Wandöffnung im Bereich der Bandtaschen nach- gestemmt oder auch das Element in der Höhe angepasst werden. - Z argen für Türblätter mit bis zur Türunterkante durchgehender Glasscheibe (auch Ganzglas- türen) dürfen bauseits nicht eingekürzt werden. - B esonders bei Zargen für Wandstärken unter 125 mm ist beim Einbau auf die lot- und fluchtrechte Ausrichtung der Falzbekleidung zu achten, da sich schmale Zargen materialbedingt verformen können. Mit langer Wasserwaage prüfen und ggf. die Verformung bei der Montage entsprechend korrigieren. - D rückergarnituren sind vorzugsweise mit durchgehenden Schrauben zu befestigen. Um Beschädigungen am Türblatt zu vermeiden, Schrauben nur von Hand und nicht zu fest anziehen; dies gilt auch für den Zusammenbau der Zargen. - B ei Türen mit besonderen Anforderungen (z.B. Schallschutz, Einbruchhemmung) sind darüber hinaus entsprechende Montageanleitungen zu beachten. - U m Lackschäden zu vermeiden, dürfen Tür und Zarge nicht mit Klebeband abgeklebt werden!

1) Regelmäßige Pflege: Mit trockenem Tuch abwischen.

2) Zusätzliche Pflege: Bei normaler Beanspru - chung alle 3 Monate mit handwarmem feuch- ten Fensterleder wischen und mit einem Tuch trocken putzen. 3) Intensive Pflege: Bei erhöhter Verschmutzung mit handwarmem feuchten Tuch unter gerin- ger Zugabe von handelsüblichen Reinigungs- mitteln (Allzweckreinigern), Handspülmittel oder Neutralseife wischen (Gebrauchsanwei- sung beachten!). Danach feucht abwischen und mit einem Tuch trocken putzen. Die Oberfläche darf nicht dauerhaft Feuchtigkeit ausgesetzt sein. Schlösser mit Metallfalle und auch die Bänder sind regelmäßig zu ölen (Fallen aus Kunststoff und wartungsfreie Bänder mit Kunststoff-Gleithülse nicht ölen!). Um Lichtschatten zu vermeiden, sollte nichts (Bilder, Haftnotizen etc.) auf die Oberfläche des Türelementes geklebt werden! Achtung: An Türelementen dürfen keine Heiß- oder Dampfreinigungsgeräte eingesetzt werden, da diese bleibende Schäden verursachen können.

Bandunterteil

Falzbekleidung

Zierbekleidung

Futterplatte

138 Wandanschlüsse

F

Basiswissen Wandanschlüsse Impressum technische Anforderungen Türausführungen Oberflächen Türkomponenten Normen

E

D

C

A

B

Wichtiger Hinweis: Lieferung auf Vollständigkeit prüfen; Teile auf DIN-Richtung und evtl. Beschädigungen untersuchen; beschädigte Teile nicht einbauen; Transportsicherungsklötze entfernen; Zarge gemäß Montageanleitung auf einer ebenen und sauberen Unterlage zusammenbauen (z.B. 2 Montageböcke und Platte mit weicher Auflage).

Inhalt: A) Futterteil (Schlossseite) D) Zierbekleidung (Bandseite) 1 Beutel Montage-Beschläge

B) Zierbekleidung (Schlossseite)

C) Futterteil (Bandseite)

E) Futterteil (Kopfstück)

F) Zierbekleidung (Kopfstück)

139

Montageanleitung Serienzarge HUZ / Teil 2

1 Einlegen der Quergewindebolzen in die vorgege- benen Bohrungen an der Eckverbindung der auf- rechten Zargenteile. Die Schlitze der Quergewin - debolzen in Richtung der Schraubenbohrungen ausrichten.

3 Futterteile mit Senkkopfschrauben fixieren, Schrauben aber noch nicht fest anziehen.

5 Anschließend Schraube für Bandunterteil mit 4mm-Inbusschlüssel anziehen. Die Rolle des Bandunterteils muss dabei einen gleichmäßigen Abstand von 2mm zur Falzbekleidung haben. Türdichtung auf benötigtes Maß schneiden, dabei aber nicht in die Länge ziehen. Montage der Zierbekleidung erfolgt analog zu Punkt 1-4. 6 Fertig montierte Zarge in die Maueröffnung einsetzen. Bauseitige Maueröffnungstoleranzen müssen ggf. angepasst werden. Zunächst die Zarge in der Höhe ausrichten, ggf. unterlegen; Kopfstück waagerecht ausrichten. Dann die Bandseite der Zarge lotrecht ausrichten und oben festsetzen.

2 Weißleim an Stirn- und Gehrungsflächen ange - ben. Darauf achten, dass kein Leim in die Nute zur Aufnahme der Zierbekleidung kommt.

4 Spezial-Gehrungsverbinder in die Topfbohrungen der Falzbekleidung einsetzen. Gehrungsverbinder anziehen und dabei auf Bündigkeit der Gehrungs- verbindung achten. Anschließend die Futter - teile verschrauben. Ausgetretenen Leim sofort abwischen.Wichtiger Hinweis: Leim vor weiterer Montage aushärten lassen!

1

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140 Wandanschlüsse

7 Türblatt einhängen und auf Funktionsfähigkeit prüfen, notfalls korrigieren. Der untere Luftspalt kann ggf. durch Anpassen der Zarge bzw. Kürzen des Türblattes eingestellt werden (erforderlich z.B. bei starken Bodenunebenheiten). Siehe auch Bild 12! Die Schließblechseite der Zarge nach dem Türblatt ausrichten und ebenfalls festsetzen. 8 Hohlräume zwischen Wand und Zarge in Band - und Schließblechhöhe druckfest mit Hartholz oder Hartfaserplatten hinterfüllen. Für den genauen Sitz der Zarge in gleicher Höhe drei Spreizen zwischen die aufrechten Zargenteile klemmen.

9 Tipp: Die Verschmutzung der Zarge durch den aufquellenden Montageschaum können Sie ver - hindern, indem Sie vor dem Ausschäumen z.B. Pappstreifen in die Nute der Futterplatte stecken.

11 Bereits vormontierte Zierbekleidung in die Nuten der eingebauten Zarge (aus derselben Verpa- ckung!) einschieben. Um Beschädigungen an den Zargenecken zu vermeiden, an einer oberen Ecke beginnen und die Zierbekleidung vorsichtig nach und nach parallel zur Wand einschieben. Die ver - schiebbare Zierbekleidung gleicht Toleranzen in der Mauerstärke aus. Falls notwendig, Zierbeklei - dung nur punktweise leimen. Das Eindringen von Feuchtigkeit muss bei Holz und Holzwerkstoffen vermieden werden (Tür und Zarge). Bei Hartböden (z.B. Fliesen, Parkett) ist am Fuße der Zarge eine Versiegelung notwendig, die das Eindringen von Wischwasser verhindert. Dies kann erreicht werden, indem die untere Bo- denfuge nach dem Einbau mit dauerelastischem Fugenmaterial (Acryl) versiegelt wird. Dazu ggf. Zarge bei der Montage durch Unterlegen eines Distanzstreifens höher setzen. Dabei ist zu beachten, dass nach DIN die Bodenluft des Tür- blattes nicht größer sein darf als 7 mm. Die Zarge evtl. vorher entsprechend einkürzen. 12 Wichtiger Hinweis:

Basiswissen Wandanschlüsse Impressum technische Anforderungen Türausführungen Oberflächen Türkomponenten Normen

10 Die Hohlräume in Höhe der Spreizen mit Zwei- komponentenschaum ausschäumen (Gebrauchs- anweisung des Herstellers beachten!). Dabei sind mindestens 30% der gesamten Fläche auszu- schäumen. Das Einschäumen der Bandtaschen ist wichtig für die optimale Kräfteübertragung auf die Wand. Nach dem Aushärten den überstehen - den Montageschaum vorsichtig entfernen.

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PEFC-Zertifizierung

DGNB-Mitglied

Als Komplettanbieter für Innentüren hat Herholz die PEFC-Zertifizierung erlangt. „Programme for Endorsement of Forest Certification Schemes“ (PEFC) steht für einen verantwortungsvollen Um- gang mit dem Rohstoff Holz. Das Gütesiegel bietet den lückenlosen und verbindlichen Nachweis ei- ner verantwortungsbewussten Waldbewirtschaf- tung und nachhaltigen Wirtschaftsweise, auf die sich Verbraucher heute verlassen können. So gilt die Unabhängigkeit der Zertifizierungsstellen nach internationalen Standards bei PEFC in besonde- rem Maße als gewährleistet. Die Sensibilität und Anforderungen der Verbrau- cher hinsichtlich umweltverträglicher und wohn- gesunder Produkte sind in den vergangenen Jahren weiterhin deutlich gestiegen und beein- flussen immer mehr die Kaufentscheidung. Mit einem eigenen, ökologieorientierten und ener- giebewussten Konzept begegnet Herholz diesen Ansprüchen bereits seit vielen, vielen Jahren. So werden in der Fertigung am Standort Ahaus z. B. ausschließlich wasserlösliche Lacke einge- setzt. Energiereduzierte Produktionsanlagen und freiwillige Untersuchungsberichte von unabhän- gigen Prüfinstituten sind erfolgreich eingeführte Maßnahmen für eine zeitgemäß umweltbewusste Fertigung. In der Dokumentation nach außen zeigt Herholz mit dem PEFC-Zertifikat glaubwürdig und über- prüfbar den nachhaltigen Umgang mit der na- türlichen Ressource „Holz“. In der strategischen Ausrichtung ergänzt die PEFC-Zertifizierung damit als wichtiger Meilenstein die eigene Nachhaltig- keitsphilosophie, die künftig weiter ausgebaut werden soll. Herholz fühlt sich in seiner Entscheidung für das PEFC-Zertifkat ein Jahr nach der Einführung bestä- tigt. Insbesondere im hart umkämpften Objektbe- reich konnte sich das Unternehmen als Komplettan- bieter aufgrund der PEFC-Zertifizierung mehrfach attraktive Aufträge sichern. Mit einem abgestimm- ten Marketingpaket will Herholz seine Partner im Fachhandel dabei unterstützen, diesen besonderen Wettbewerbsvorteil für sich zu nutzen.

Zertifizierungssysteme für nachhaltiges Bauen gibt es einige. Das DGBN-System ist einzigartig. Es dient der objektiven Beschreibung und Be- wertung der Nachhaltigkeit von Gebäuden und Stadtquartieren. Bewertet wird die Qualität im umfassenden Sinne, über den kompletten Gebäu- delebenszyklus hinweg. Die Grundsystematik zur Bewertung der Nach- haltigkeitsqualität von Gebäuden wurde gemein- sam von DGNB und dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) entwickelt. Das DGNB-Zertifizierungssystem ist international anwendbar. Aufgrund seiner Fle- xibilität kann es präzise an unterschiedliche Ge- bäudenutzungen und sogar länderspezifische An- forderungen angepasst werden. Zertifiziert wird die herausragende Erfüllung von bis zu fünfzig Nachhaltigkeitskriterien aus den Themenfeldern Ökologie, Ökonomie, soziokulturelle Aspekte, Technik, Prozessabläufe und Standort. Sind die Kriterien über die Norm hinaus erfüllt, vergibt die DGNB das DGNB-Zertifikat. Zudem gibt es die Möglichkeit der einfachen Vorzertifizierung in der Planungsphase. Unterschiedliche Gebäude haben unterschied- liche Eigenschaften. Auch die Anforderungen an die Gebäude sind dementsprechend verschieden. Darum steht das DGNB-Zertifizierungssystem in verschiedenen Nutzungsprofilen bereit. Es gibt Zertifikate für Büro- und Verwaltungsgebäude, Handelsbauten, Industriebauten, Hotelbauten, Wohngebäude, gemischt genutzte Gebäude und Bildungsbauten. Nur so kann auf einer einheit- lichen Basis geplant, gebaut, betrieben und zer- tifiziert werden. Als einer der führenden Türenhersteller teilen wir die Ansichten der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen und haben uns als Mitglied der Gesellschaft angeschlossen. Nachhaltigkeit, Umwelt- und Gesundheitsverträg- lichkeit spielen in unserem Unternehmen eine übergeordnete Rolle. Nicht nur die PEFC-Zertifi- zierung, sondern auch der Einsatz der umwelt- freundlichen Werkstoffe und der energieredu- zierten Fertigungsanlagen tragen zur Erfüllung der DGNB-Kriterien bei.

Mitglieds-Nr. 13179 Mitglied seit 10.08.2012

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Fotonachweis / Impressum

S. 105

Hotelkompetenzzentrum, München | Karl Huber Fotodesign Hochschule für Musik, Karlsruhe | Daniel Vieser, Architekturfotografie

S. 67, 127

S. 7

Ibis Styles, Nagold | Karl Huber Fotodesign

Herausgeber Herholz Vertrieb GmbH & Co. KG Eichenallee 82–88 48683 Ahaus

© Copyright Januar 2018 Der Inhalt des Basiswissen ist ohne Rechtsverbind- lichkeit. Technische Änderungen, Konstruktions- und Farbabweichungen sowie Druckfehler sind vor- behalten. Dieses Basiswissen ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung, auch auszugsweise, ist ohne Zustimmung des Herausgebers unzulässig. Insbesondere gilt dies für Vervielfältigungen, Über- setzungen und die Einspeicherung in elektronische Systeme. In der Ihnen vorliegenden Ausführung han- delt es sich um die Version für den deutschen Markt (wichtig hinsichtlich Normen, Prüfungen, Prüfzeug- nissen, Abmessungen etc.).

t +49 2561 689 - 02 f +49 2561 689 - 305

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